{"id":8436,"date":"2020-02-29T11:23:48","date_gmt":"2020-02-29T10:23:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kx-oraio.com\/kaffee-die-perfekte-verbindung-von-genuss-und-gesundheit\/"},"modified":"2020-06-24T16:03:45","modified_gmt":"2020-06-24T14:03:45","slug":"kaffee-die-perfekte-verbindung-von-genuss-und-gesundheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kx-oraio.com\/de\/kaffee-die-perfekte-verbindung-von-genuss-und-gesundheit\/","title":{"rendered":"Kaffee: Die perfekte Verbindung von Genuss und Gesundheit"},"content":{"rendered":"\n<p>Kaffee ist f\u00fcr viele Menschen t\u00e4glicher Begleiter bei der Arbeit und in der Freizeit. Lange wurde der Genuss dieses Lieblingsgetr\u00e4nks durch Meldungen \u00fcber seine Risiken getr\u00fcbt. Neue Studien weisen jedoch auf die Gesundheitsvorteile des Kaffees hin. Der beliebte Wachmacher erlebt eine Rehabilitation.<\/p>\n\n<p>Er trocknet den K\u00f6rper aus. Er erh\u00f6ht den Bluthochdruck. Er macht nerv\u00f6s und reizbar. Diese unangezweifelten Aussagen \u00fcber den Kaffee verurteilten ihn in den Augen von Medizinern und Laien lange als Gesundheitsrisiko. Wenn ein Patient rauchte, Alkohol konsumierte und sich unausgewogen ern\u00e4hrte, wurde der Kaffeegenuss automatisch den Ursachen seines schlechten Allgemeinzustandes hinzugerechnet. Erst in den letzten Jahren haben sich ernstzunehmende Studien mit den Inhaltsstoffen des Kaffees und ihrer Wirkung auf den menschlichen Organismus besch\u00e4ftigt. Das Ergebnis ist beeindruckend, denn es wurden \u00fcber 1000 Substanzen in dem schwarzen Muntermacher gefunden, von denen nur ein Teil chemisch entschl\u00fcsselt werden konnte. Kaffee ist ein Mysterium, aber ein gesundes: So lautet das Credo aus dem bisherigen Stand der Forschung.<\/p>\n\n<h2>So viel Gutes steckt in einer Tasse Kaffee <\/h2>\n\n<p>Sollten Sie bisher Ihren Kaffee mit vagen Schuldgef\u00fchlen getrunken haben, k\u00f6nnen Sie Ihre Tasse ab sofort mit neuem Selbstbewusstsein an die Lippen setzen. Denn Sie unterst\u00fctzen Ihre Gesundheit Schluck f\u00fcr Schluck mit komplexen Inhaltsstoffen. Hier eine \u00dcbersicht: <\/p>\n\n<ul><li><strong>Koffein:<\/strong> Die bekannteste Substanz im Kaffee, ein m\u00e4chtiger Verb\u00fcndeter im Kampf gegen M\u00fcdigkeit und Konzentrationsschw\u00e4che. Auch gut gegen Demenz, Depressionen und f\u00fcr die Fettverbrennung.<\/li><li><strong>Mineralstoffe:<\/strong> Mit einer Tasse Kaffee (150 ml) nehmen Sie 100 mg Kalium auf. Das Heissgetr\u00e4nk tr\u00e4gt also kr\u00e4ftig zum Tagesbedarf (4.000 mg) bei. Au\u00dferdem sind im Kaffee Magnesium, Calcium, Natrium, Schwefel, Phosphor und Chlorid enthalten.<\/li><li><strong>Vitamine:<\/strong> Kaffeetrinker d\u00fcrfen sich \u00fcber eine gute Versorgung mit Vitamin B freuen. Besonders deutlich vertreten ist das Niacin &#8211; Vitamin B3, das am Neurotransmitter-Aufbau im Gehirn, zum Beispiel dem Serotonin, beteiligt ist.<\/li><li><strong>Sekund\u00e4re Pflanzenstoffe:<\/strong> Eine Gruppe von Substanzen, die f\u00fcr die gesunde Wirkung des Kaffees besonders ausschlaggebend ist. Etwas 80 S\u00e4uren sind bisher nachgewiesen worden, mit Schwerpunkt auf den Chlorogens\u00e4uren. Diese z\u00e4hlen zusammen mit der Kaffees\u00e4ure zu den Polyphenolen: Das sind Antioxidantien, die den Organismus vor Angriffen und Zellver\u00e4nderungen sch\u00fctzen.<\/li><li><strong>Aromastoffe:<\/strong> \u00dcber 800 solcher Stoffe komponieren Duft und Geschmack des Lieblingsgetr\u00e4nks. Viele von ihnen sind noch nicht einmal spezifiziert worden. Darum wird es wohl noch etwas dauern, bis Kaffeegeschmack \u00fcberzeugend nachgeahmt werden kann.<\/li><li><strong>Kohlenhydrate, Proteine, Lipide:<\/strong> Proteine und Kohlenhydrate werden beim R\u00f6sten nahezu vollst\u00e4ndig umgebaut. Lipide (Fettstoffe) sind wasserunl\u00f6slich und demnach in Filterkaffee kaum zu finden. Beim Espresso sind sie f\u00fcr die begehrte Crema zust\u00e4ndig.<\/li><\/ul>\n<h2>Antioxidantien: B\u00fcndnispartner im Kampf gegen Krankheiten<\/h2>\n\n<p>Sauerstoff kann in Ihrem K\u00f6rper aggressive Verbindungen eingehen, die Ihre Zellen angreifen. Diese Verbindungen werden Freie Radikale genannt. Antioxidantien fangen Freie Radikale ab und halten dadurch Ihre Zellen gesund. Die ausreichende Zufuhr nat\u00fcrlicher Antioxidantien ist also ein wichtiger Ern\u00e4hrungsgrundstein. Und hier kann der Kaffee mit zwei Inhaltsstoffen punkten: Der Chlorogens\u00e4ure und der Kaffees\u00e4ure, die beide zu den Polyphenolen z\u00e4hlen. Chlorogens\u00e4ure ist ein starkes Antioxidans. Ausserdem verlangsamt sie die Glucoseaufnahme und senkt den Blutdruck. Kaffees\u00e4ure kommt in vielen Pflanzen vor, besonders aber in der Kaffeebohne. Auch die Kaffees\u00e4ure wirkt antioxidativ und inaktiviert zahlreiche potentiell krebserregende Stoffe. Ausserdem kann sie das Risiko f\u00fcr Magenkarzinome senken.<\/p>\n\n<h2>Die sch\u00fctzende Kraft des Kaffees<\/h2>\n\n<p>Im Rahmen der Rehabilitation des Kaffees sind in den letzten Jahren viele Studien ver\u00f6ffentlicht worden. Die Fragestellung war jeweils: Kann ein Getr\u00e4nk, dem ein allgemeiner gesundheitlicher Nutzen zugeschrieben wird, im Falle eines besonderen Krankheitsbildes positiven Einfluss haben?<\/p>\n\n<h3>Brustkrebs<\/h3>\n\n<p>Antioxidantien sind m\u00e4chtige B\u00fcndnispartner des K\u00f6rpers im Kampf gegen die Entstehung von Krebs. Auf dieser Grundlage und weil Kaffee viele dieser n\u00fctzlichen Abwehrstoffe enth\u00e4lt hat das Karolinska Institut in Stockholm 6.000 Schwedinnen zum Thema Brustkrebs und Kaffeekonsum befragt. Das Ergebnis: Frauen, die mehr als f\u00fcnf Tassen t\u00e4glich tranken, erkrankten zu 20 Prozent seltener als Probandinnen, die nur einen Tasse am Tag oder gar keinen Kaffee zu sich nahmen. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Zeitschrift &#8218;Breast Cancer Research&#8216; ver\u00f6ffentlicht (<a href=\"https:\/\/breast-cancer-research.biomedcentral.com\/articles\/10.1186\/bcr2879\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"https:\/\/breast-cancer-research.biomedcentral.com\/articles\/10.1186\/bcr2879 (opens in a new tab)\">https:\/\/breast-cancer-research.biomedcentral.com\/articles\/10.1186\/bcr2879<\/a>). <\/p>\n\n<h3>Prostatakrebs<\/h3>\n\n<p>Wissenschaftler der Harvard Medical School werteten eine Langzeitstudie aus, die innerhalb eines Zeitraums von 20 Jahren 50.000 M\u00e4nner im Vierjahresrhythmus auf Prostatakrebs untersuchte. Dabei waren auch die Lebensumst\u00e4nde und Ern\u00e4hrungsgewohnheiten der Studienteilnehmer unter die Lupe genommen worden. Kaffeetrinker mit mehr als sechs Tassen t\u00e4glich wiesen ein 60 Prozent niedrigeres Erkrankungsrisiko gegen\u00fcber den Kaffeeabstinenzlern auf. Dabei spielte es keine Rolle, ob der konsumierte Kaffee Koffein beinhaltete oder nicht &#8211; ein Hinweis auf den Wirkkomplex der Antioxidantien (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"https:\/\/academic.oup.com\/jnci\/article\/103\/11\/876\/2516503 (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/academic.oup.com\/jnci\/article\/103\/11\/876\/2516503\" target=\"_blank\">https:\/\/academic.oup.com\/jnci\/article\/103\/11\/876\/2516503<\/a>). <\/p>\n\n<h3>Diabetes<\/h3>\n\n<p>Kaffee ist ein starker B\u00fcndnispartner gegen Diabetes. Eine klassische Untersuchung zum diesem Thema ist die Hoorn-Studie, die bereits 2002 auf den Zusammenhang zwischen Kaffeetrinken und Schutz vor Typ-2-Diabetes hingewiesen hat (<a href=\"https:\/\/www.diabeteszorgsysteem.nl\/hoorn-studiedirect-studie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"https:\/\/www.diabeteszorgsysteem.nl\/hoorn-studiedirect-studie\/ (opens in a new tab)\">https:\/\/www.diabeteszorgsysteem.nl\/hoorn-studiedirect-studie\/<\/a>). Mehr als 17.000 Personen wurden \u00fcber mehrere Jahre unter dem Aspekt Diabetes und Kaffeekonsum beobachtet. Ergebnis: Menschen, die mehr als sieben Tassen Kaffee t\u00e4glich tranken, besa\u00dfen das geringste, n\u00e4mlich ein halbiertes Diabetes-Risiko . Die Substanzen im Kaffee haben einen positiven Einfluss auf den Glukosehaushalt und k\u00f6nnen den \u00dcbergang vom Metabolischen Syndrom in den Diabetes verz\u00f6gern.<\/p>\n\n<h3>Arteriosklerose, Koronare Herzkrankheit <\/h3>\n\n<p>Schutz gegen Arteriosklerose und die koronare Herzkrankheit durch Kaffeetrinken? Dieser Zusammenhang erscheint nach allen Warnungen vor den Gefahren des Koffeins f\u00fcr das Herz-Kreislauf-System als unwahrscheinlich. Und dennoch belegen Studien, dass Kaffee auch hier sch\u00fctzt und hilft. Ber\u00fchmt ist die Framingham Heart Study, die zehn Jahre lang eine ganze Kleinstadt zum Thema Herz und Ern\u00e4hrung untersuchte (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"https:\/\/www.britannica.com\/event\/Framingham-Heart-Studay (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.britannica.com\/event\/Framingham-Heart-Studay\" target=\"_blank\">https:\/\/www.britannica.com\/event\/Framingham-Heart-Studay<\/a>). Das Ergebnis: Eine um 43 Prozent niedrigere Herz-Kreislauf-Mortalit\u00e4t von moderaten Kaffeetrinkern (bis vier Tassen t\u00e4glich) gegen\u00fcber Nicht-Kaffeetrinkern. Die reichlich vorhandenen Polyphenole scheinen in Verbindung mit Koffein vor oxidativem Stress und Arteriosklerose zu sch\u00fctzen. <\/p>\n\n<h2>Auf die Dosis kommt es an<\/h2>\n\n<p>Kaffee vertreibt Depressionen. Kaffee ist gut f\u00fcr die Leber. Kaffee sch\u00fctzt zusammen mit Bewegung und gesunder Ern\u00e4hrung vor Alzheimer. Zu den zahlreichen Gesundheitsanwendungen des beliebten Hei\u00dfgetr\u00e4nks gibt es eine Vielzahl neuerer Studien, die das Gesundheitspotenzial aus der Kaffeebohne belegen. Allerdings kommt es wie bei allem im Leben auf das Mass an. Zwar zieht eine aktuelle Untersuchung der renommierten Queen Mary University den Schluss, dass der Konsum von 25 Tassen Kaffee unbedenklich sei &#8211; aber zur Regel sollte ein solcher Maximalverbrauch wohl nicht gemacht werden. Die University of South Australia hat der Grenze des gesunden Kaffeekonsums eine umfassende Untersuchung gewidmet (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"https:\/\/academic.oup.com\/ajcn\/article-abstract\/109\/3\/509\/5369955?redirectedFrom=fulltext (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/academic.oup.com\/ajcn\/article-abstract\/109\/3\/509\/5369955?redirectedFrom=fulltext\" target=\"_blank\">https:\/\/academic.oup.com\/ajcn\/article-abstract\/109\/3\/509\/5369955?redirectedFrom=fulltext<\/a>). Ausgewertet wurden die Daten von \u00fcber 340.000 Personen. Es ist unbestritten, dass Koffein und erh\u00f6hter Blutdruck &#8211; und damit das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung &#8211; zusammenh\u00e4ngen. Die ver\u00f6ffentlichten Daten deuten darauf hin, dass bis sechs Tassen Kaffee pro Tag nicht nur unbedenklich sind, sondern sogar das Herz-Kreislauf-System sch\u00fctzen. Ab jeder weiteren Tasse steigt das Erkrankungsrisiko.<\/p>\n\n<p><strong>F\u00fcr Schwangere<\/strong> gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) klare Regeln heraus: <strong>300 mg Koffein maximal, also drei Tassen Kaffee t\u00e4glich<\/strong>. F\u00fcr Kinder und Jugendliche gelten noch striktere Grenzempfehlungen. U<strong>nter 14 Jahren sollte gar kein Kaffee getrunken werden<\/strong>. Die Faustregel f\u00fcr die Mengenberechnung lautet: <strong>3 mg Koffein pro 1 kg K\u00f6rpergewicht<\/strong>. Damit kommt ein 50 Kilogramm schwerer Jugendlicher auf eine erlaubte Menge von anderthalb Tassen Kaffee pro Tag (<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/koffein-die-dosis-machts-1649340\" target=\"_blank\">https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/koffein-die-dosis-machts-1649340<\/a>). <\/p>\n\n<h2>Fazit<\/h2>\n\n<p>Sollten Sie zu den Kaffeeliebhabern geh\u00f6ren, die ihre Tasse bisher mit einer kleinen Portion Schuldbewusstsein an die Lippen gesetzt haben, d\u00fcrfen Sie in Zukunft aufatmen &#8211; denn alle Studien deuten auf die Unbedenklichkeit des Kaffeegenusses bis zur sechsten Tasse t\u00e4glich hin. Ab sofort d\u00fcrfen Sie Ihren Filterkaffee oder Espresso sogar mit besonders gutem Gewissen zubereiten: Die zahlreichen neuen Untersuchungen zur Wirkung des Kaffees haben zahlreiche Gesundheitswirkungen des europ\u00e4ischen Lieblingsgetr\u00e4nks untermauert. Geniessen und seinem K\u00f6rper etwas Gutes tun: Diese Kombination gelingt am besten mit einer Tasse frisch gebr\u00fchtem Kaffee. Unsere Empfehlung ist <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"ORAIO BLACK (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.kx-oraio.com\/de\/produkt\/oraio-black\/\" target=\"_blank\">ORAIO BLACK<\/a>, er ist weder zu stark noch zu schwach.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaffee ist f\u00fcr viele Menschen t\u00e4glicher Begleiter bei der Arbeit und in der Freizeit. Lange wurde der Genuss dieses Lieblingsgetr\u00e4nks durch Meldungen \u00fcber seine Risiken getr\u00fcbt. Neue Studien weisen jedoch auf die Gesundheitsvorteile des Kaffees hin. Der beliebte Wachmacher erlebt eine Rehabilitation. Er trocknet den K\u00f6rper aus. Er erh\u00f6ht den Bluthochdruck. 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